Zwei Athleten wegen Dopings gesperrt

14.06.2017 - Recht

Die Disziplinarkammer für Dopingfälle von Swiss Olympic (DK) hat zwei Athleten wegen Dopingvergehen für vier bzw. anderthalb Jahre gesperrt.

Para-Powerlifter des Dopings überführt

Dem 49-jährigen Para-Powerlifting Athleten Claudio Biderbost wurde die Einnahme der verbotenen Substanz Testosteron nachgewiesen. Anlässlich der mündlichen Anhörung ist der Athlet von der DK verurteilt worden:

  • zu einer Sperre von vier Jahren, beginnend am 13. Oktober 2016;
  • zur Bezahlung der Kontroll- und Analysekosten der positiven A-Proben in der Höhe von Fr. 2'178.00;
  • zur Bezahlung der Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1’500.00;
  • zur Bezahlung einer Parteientschädigung an Antidoping Schweiz in der Höhe von Fr. 850.00.

Die schriftliche Begründung des Entscheids ist noch ausstehend. Nach schriftlicher Eröffnung kann das Urteil innert 21 Tagen beim TAS mittels Berufung angefochten werden. Berechtigt zur Berufung sind Athleten, Antidoping Schweiz sowie die betroffenen Verbände und die WADA.

Mehrfaches Versäumen von Dopingkontrollen

Der 24-jährige Ukë Smajli (Boxen) wurde wegen drei versäumter Dopingkontrollen innerhalb von 12 Monaten (Meldepflichtverstösse) des Dopings schuldig erklärt. Anlässlich der mündlichen Anhörung ist der Athlet von der DK verurteilt worden:

  • zu einer Sperre von 18 Monaten, beginnend ab dem 10. Februar 2017;
  • zur Bezahlung der Verfahrenskosten in der Höhe von Fr. 1’500.00;
  • zur Bezahlung einer Parteientschädigung an Antidoping Schweiz in der Höhe von Fr. 500.00;
  • zur Annullierung sämtlicher Wettkampfergebnisse zwischen (und inkl.) dem 13. November 2016 und dem Beginn der provisorischen Sperre mit allen daraus entstehenden Konsequenzen.

Die schriftliche Begründung des Entscheids ist noch ausstehend. Nach schriftlicher Eröffnung kann das Urteil innert 21 Tagen beim TAS mittels Berufung angefochten werden. Berechtigt zur Berufung sind Athleten, Antidoping Schweiz sowie die betroffenen Verbände und die WADA

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